Logbuch

Erbrochenes am Straßenrand 1

In den letzten Jahren greift das Übermenschentum wieder um sich und die Dämme gegen verbale Entgleisungen brechen, gerade auch bei Politikern. Unappetittliches ergießt sich in die Gossen vieler Städte, darunter Wien und Washington. Das Erbrochene heißt Rassismus, die Akteure sind sich keiner Schuld bewusst. Der Firnis der Zivilisation wird immer dünner. Deshalb tun die Worte von Heinz Fischer gut.

Es gibt eine Menschenrechtsdeklaration, und die gilt es zu beachten. Die Menschenwürde muss unantastbar sein, egal ob Flüchtling oder nicht. Wenn ein Politiker Menschen gegenüber in einer Art und Weise argumentiert, als seien sie Menschen zweiter Klasse, dann müssen die Alarmglocken läuten.

(Bundespräsident aD. Heinz Fischer) in einem Profilinterview vom 9.1.2018

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