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Wikipedia Einträge 2017

Noch ein Jahresrückblick im Meer des elektronischen Innehaltens, mögen viele denken. Dennoch kann ich diesem Blog, damit auch mir und seinen LeserInnen nicht einen Rückblick auf meine Wikipedia – Aktivitäten im  jahr 2017 ersparen. Hier eine kleine Auflistung, welche neuen deutschsprachigen Artikel Wikipedia von mir verfaßt wurden, alle ein wenig jenseits des Mainstreams und immer meinen forschenden Interessen verpflichtet. Mögen sie mit Weisheit und Bedacht korrigiert und ergänzt werden!

Meissonier_Lecture_chez_Diderot
Jean-Louis Ernest Meissonier: Lecture chez Diderot.

Viele der Ersteinträge im vergangenen Jahr hingen mit dem Urlaub in Skandinavien zusammen: der eher traurige Besuch des Ukonkivis im Inarisee veranlaßte mich, über die heilige Orte der Samen, die Sieidis, zu recherchieren.  Das Thema der Ureinwohner führte mich später in das neu eröffnete Ä‘ vv Skoltsamische Museum in Neiden, wo sich auch das Freilichtmuseum Skoltebyen befindet und die Prozession zu Ehren des russisch-orthodoxen „Samenbekehrers“ Tryphon von Petschenga vorbeiführt. In Karasjok angekommen, fehlte mir der Eintrag zur Lokalheldin Mamma Karasjok. Über sie hat ja der mittlerweile verstorbene norwegische Journalist Per Hannson einen heute vergriffenen Roman geschrieben. Was gab es noch an norwegenbezogener Literatur? Ach ja, die beiden Kriminalromane Tödlicher Frost und Rote Zone des Dokumentarschriftstellers Asbjørn Jaklin. Fesselnd und in ihrer Ästhetik einmalig fand ich die Filme des norwegischen Nachkriegsregisseurs Arne Skouen, namentlich Kalde spor, Omringet, Nodlanding und Det brenner i natt. Aber es gab auch eine großartige Regisseurin, die ihre emanzipierten Frauen witzig und intelligent ins Rampenlicht rückte: Edith Carlmar. Ihre Fim Døden er et kjærtegn war ein Kassenschlager im Norwegen der Nachkriegszeit. Und noch ein Film beeindruckte mich: die jugoslawisch-norwegische Koproduktion aus dem Jahr 1955 mit dem Titel Blodveien.

Als gelegentlicher Nutzer von Mubi war mir die Retrospektive zum deutschen Regisseur Peter Nestler eine Freude und ein Wikipedia Anliegen. Es entstanden Einträge zu 5 Bemerkungen zum Dokumentarfilm, Am Siel, Aufsätze, Mühlheim/RuhrÖdenwaldstetten, Rheinstrom, Von Griechenland und Tod und Teufel, dem Film über seinen Vater und Nationalsozialisten Eric von Rosen. Womit wir wieder bei Skandinavien wären.

Auch in der Schweiz sollte man sich umtun, nicht nur in Museen, wie dem Toggenburger Schmiede und Werkzeugmuseum Bazenheid. Interessant widerborstige Charaktere gab es in diesem Land im 19. Jahrhundert, wie etwa den Hotelier Robert Mader oder den Tierpräparator Ernst Friedrich Zollikofer, den Sagensammler Jakob Kuoni oder den Bauernmaler Bartholomäus Lämmler. Manche der Personen finden auch in den bis heute existierenden St, Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Erwähnung.

Das wars in diesem Jahr. Aus und vorbei!


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